Acht Komponist*innen, drei Jahrhunderte, eine Sinfonie
BridgesBrücken stellt kollektive Kompositionen der Orchestermitglieder in den Mittelpunkt. Mal sind die Personal-Stile und individuellen musikalischen Sozialisationen deutlich wahrnehmbar. Dann wieder sind sie so fantastisch verwoben, dass die Beteiligten sie selbst nicht mehr auseinanderhalten können. So bauen die Orchestermitglieder aus der aktuellen Gegenwart heraus immer wieder neue, einzigartige Brücken, die sowohl an Tradition erinnern als auch in die Zukunft weisen.
Mit dabei: der international gefeierte Ausnahmemusiker Wu Wei, der die über 3.000 Jahre alte chinesische Mundorgel Sheng als höchst virtuosen Klangkörper in die transkulturelle Klangwelt des Bridges Kammerorchester bringt.
Acht Komponist*innen aus drei Jahrhunderten sind an der Bridges-Sinfonie Nr. 2 beteiligt. Damit schlägt diese Sinfonie Brücken von der persischen Kunstmusik („Salam“) über die europäische Kunstmusik (Claire de lune) hin zu einer kollektiven Komposition, die die Orchestermitglieder Johanna-Leonore Dahlhoff, Peter Klohmann und Salim Salari gemeinsam mit dem Sheng-Solisten Wu Wei komponiert haben (alterity 3.0 Leguan City).
Mit The Earth Revives des Gastkomponisten und Sheng Spielers Zhang Meng werden ostasiatische Musiktraditionen gefeatured bevor das Orchester mit Recuentos von Andrés Rosales eine Brücke zu einer fiktiven Erinnerung an südamerikanische Rhythmen und Landschaften baut. Cycles (Eduardo Sabella, Rabie Azar) sowie Segahmania (Dennis Merz, Salim Salari) werden verbunden durch das kollektive Brückenstück Mipala (Christoph Langheim, Gabriel Mientka, Maria Carolina Pardo). Mit Mosaik am Main schlägt Walid Khatba Brücken zwischen den Musiktraditionen seines Herkunftslandes und der musikalischen Vielfalt seiner neuen Heimat Frankfurt.
Solist: Wu Wei, Sheng
Dirigentin: Xizi Wang (tbc)